Mehr Rechtssicherheit beim Neugeborenenscreening
Sander, J.; Peter, M.; · Deutsche Hebammen Zeitschrift, Hannover · 2011 · Heft 4 · S. 66 bis 67
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Neugeborenenscreening auf angeborene Stofiwechselkrankheiten und endokrine Störungen hat in Deutschland eine mehr als 40-jährige Tradition. Mehrere 1.000 Kinder konnten frühzeitig behandelt und eine Behinderung verhütet werden. Hebammen haben von Anfang an zu diesem Erfolg beigetragen. Mit dem Inkrafttreten des Gendiagnostikgesetzes (GenDG) wurde die Teilnahme dieser Berufsgruppe am NgS erheblich erschwert. Im Screeninglabor Hannover ging seither die Zahl der von niedergelassenen Hebammen entnommenen Blutproben von 6,9 Prozent auf 4,4 Prozent zurück.