„Die Sanitäter erklärten mich für tot
Pflegezeitschrift · 2011 · Heft 4 · S. 198 bis 200
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im eigenen Körper gefangen, komplett bewegungsunfähig, nicht sprechen können aber dennoch bei vollem Bewusstsein sein: Dieses Schicksal erleben Patienten, die vom Locked-in-Syndrom (LIS) betroffen sind. Ihr Alltag ist eine einzige Extremsituation. Früher sind solche Patienten nicht selten für tot erklärt und bei vollem Bewusstsein beerdigt worden. Auch heute droht ihnen eine folgenschwere Fehleinschätzung: Sie werden manchmal für Wachkoma-Patienten gehalten. Der promovierte Physiker Karl-Heinz Pantke erlitt 1995 einen Schlaganfall mit anschließendem LIS. Er hatte zweifaches Glück: Seine LIS wurde erkannt und mit…