Ermüdungsuntersuchung von Nitinol-Stents
Wack, T.; Schindler, C.; Wind, M.; Röper, S.; · Medizintechnik, Köln · 2011 · Heft 4 · S. 58 bis 63
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zur Behandlung von Stenosen (Gefäßverengungen) werden Stents eingesetzt. Bei einem Stent handelt es sich um ein kleines scherengitterartiges Röhrchen aus Metall oder Kunststoff, das als Gerüst zur Abstützung und Stabilisierung der Gefäßwand dient. Ein implantierter Stent verbleibt in der Regel lebenslang in dem Gefäß und muss alle auftretenden Belastungen dauerfest ertragen, ohne zu brechen. Gerade im Bereich des Knies ist ein Stent großen Belastungen und Verformungen ausgesetzt. Auf einem Dauerprüfstand wird das Langzeitverhalten von Stents bei einer zyklischen Biegebeanspruchung von 90° untersucht