Von Südafrika und den USA lernen
Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 4 · S. 620 bis 622
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Infrastruktur zur Versorgung von Poiytraumen in Deutschland ist hervorragend. Kurze Transportwege und die sehr große Anzahl von Krankenhäusern, die als Traumanetzwerk kooperieren, haben aber zur Folge, dass keine medizinische Versorgungseinrichtung regelhaft mehr als 500 Poiytraumen pro Jahr versorgt (1). Die im Vergleich zu den USA oder Südafrika geringe Gesamtzahl an Poiytraumen, deren dezentrale Versorgung in einer Vielzahl von Krankenhäusern sowie die Tatsache, dass es sich hierzulande meist um stumpfe Verletzungen handelt, machen eine gezielte operative Weiterbildung in der Polytraumaversor-gung beinahe…