Auf dem Prüfstand
Köberlein, J.; Schaffert, C.; · KU GESUNDHEITSMANAGEMENT, Kulmbach · 2011 · Heft 3 · S. 50 bis 52
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Gesetzgeber führte Disease Management-Programme ein, um die Versorgung chronisch erkrankter Patienten mit Hilfe standardisierter Behandlungsund Betreuungsprozesse über Sektorengrenzen hinweg zu verbessern. Dadurch versprach sich das Gesundheitsministerium, die Beeinträchtigungen durch die Erkrankung zu lindern, Folgeerkrankungen zu reduzieren und die Kostenstruktur zu verbessern. Die qualitative Leistungsfähigkeit von DMPs wird seither kontrovers diskutiert. Erreichen sie ihre Zielgruppen oder werden DMPs in erster Linie von Patienten genutzt, die ohnehin optimal in die Versorgungs-ketten integriert sind? Da…