Wirbelkörperfrakturen benigner und maligner Genese
Weber, W.; Hennigs, S.; Abdolvahabi, R.; Mpotsaris, A.; Hee Gerdes, C.; Loehr, C.; Harati, A.; Nickel, J.; Hoffleith, B.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 5 · S. 331 bis 338
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Angaben von 1188 Patienten mit 1 980 behandelten Wirbelkörperfrakturen wurden erfasst. Als häufigste Ursache für eine Fraktur erwies sich die Osteoporose (75 % der Fälle). Zwischen dem präinterventioneIIen Status und dem Studien-endpunkt zeigte sich unabhängig von der Ätiologie der Wirbelkörperfraktur für alle untersuchten Parameter eine stati-stisch auffällige Verbesserung (p < 0,01). Der Großteil des positiven Effektes stellte sich am ersten postinterven-tionellen Tag ein. Bis zum sechsten Monat nach Intervention waren statistisch auffällige Verbesserungen bei Patienten mit Osteoporose möglich.