Gastroenteropankreatische neuroendokrine Neoplasien
Saleh, A.; Raffel, A.; Klöppel, G.; Schott, M.; Scherbaum, W. A.; Trudo Knoefel, W.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 5 · S. 305 bis 312
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
GEP-NEN werden in der neuen WHO-Klassifi-kation nach ihrer histologischen Differenzierung und dem Proliferationsgrad in neuroendokrine Tumoren (NET) G1 und G2 und neuroendokrine Karzinome (NEC) G3 eingeteilt Diese Klassifikation wird ergänzt durch ein GEP-NEN-spe-zifisches TNM-Staging. Zur Diagnostik werden generelle (Synaptophysin, Chromogranin A) und spezielle Tumormar-ker (Hormone) eingesetzt. Zentraler Bestandteil der bildgebenden Diagnostik ist die Octreotid-Szintigraphie. Die chirurgische Therapie der GEP-NEN folgt onkologischen Resektionskriterien mit einem lokal radikalen Vorgehen bei maximalem Funktions…