CareLit Fachartikel

Keine Berufsunfähigkeit bei vermeintlichem Post-Borreliose-Syndrom

Ostendorf, G.-M.; · Versicherungsmedizin, Karlsruhe · 2011 · Heft 6 · S. 106 bis 107

Dokument
125815
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Versicherungsmedizin, Karlsruhe
Autor:innen
Ostendorf, G.-M.;
Ausgabe
Heft 6 / 2011
Jahrgang 63
Seiten
106 bis 107
Erschienen: 2011-06-01 00:00:00
ISSN
09334548
DOI

Zusammenfassung

Das angebliche Post-Borreliose-Syndrom wird in der wissenschaftlichen Medizin sehr kritisch gesehen, wie auch in dieser Zeitschrift immer wieder dargelegt. So warnte P. Herzer auf dem 115. Kongress der Deutschen Gesellschaftfür Innere Medizin 2009 vor einer „Bor-reliose-Hysterie. In den meisten Fällen eines so genannten Post-Lyme-Borreliose-Syndroms fehle eine plausible Kausalität. So sei die Diagnose einer chronischen Borreliose derzeit die modernste und häufigste Fehldiagnose. Mit dieser gerade auch bei medizinischen Laien populären Krankheit werde oft ein Kausali-tätsbedürfhis bedient (vgl. VersMed 61 [2009]…

Schlagworte

URTEIL ZECKENBEFALL GUTACHTEN BERUFSUNFÄHIGKEIT BUNDESGERICHTSHOF KRANKHEIT MEDIZIN KAUSALITÄT LEITLINIEN NEUROLOGIE BODEN PATIENTEN FIBROMYALGIE RECHTSPRECHUNG ALLGEMEINMEDIZINER LANGZEITBEHANDLUNG