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Lissenzephalie: Das Miller-Dieker-Syndrom

Rothfuß, P.; · Kinderkrankenschwester, Lübeck · 2011 · Heft 6 · S. 223 bis 229

Dokument
125984
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Kinderkrankenschwester, Lübeck
Autor:innen
Rothfuß, P.;
Ausgabe
Heft 6 / 2011
Jahrgang 30
Seiten
223 bis 229
Erschienen: 2011-06-01 00:00:00
ISSN
0723-2276
DOI

Zusammenfassung

Unter Lissenzephalie (griech: lissos = glatt, enzephalon = Gehirn) versteht man eine Fehlbildung des Gehirns, die als Folge embryonaler Migrationsstörungen entsteht (=Wanderstörung der Nervenzellen in den ersten Fetalmonaten). Dabei resultieren abnorm strukturierte Hirnwindungen (Gyrus = Windung, sulcus = Furche) mit relativ glatter Oberfläche und geringer Faltung der Großhirnrinde (Abb. 1). Auch die Zellschichten in den Gyri sind von üblichen sechs auf drei bis vier reduziert. Häufig findet sich zusätzlich ein Balkenmangel.

Schlagworte

KIND ENTWICKLUNG KOPF THERAPIE WAHRNEHMUNG KINDERKRANKENSCHWESTER MIGRATION LISSENZEPHALIE ANFÄLLE LEBENSERWARTUNG MUTATION GENE PHOTOGRAPHIE ARM HIRNRINDE FAMILIE