Hormonale Kontrazeption was, wann, für wen?
Thaler, C. J.; Wiegratz, I.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 7 · S. 495 bis 505
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
KOK führen zur Suppression der Gonadotro-pinsekretion und damit zur Hemmung von Follikelreifung und Ovulation. Bei korrekter, beziehungsweise typischer Anwendung kommt es in Europa zu 0, 3 beziehungsweise 1 Schwangerschaft pro 100 Frauenjahre (Pearl Index). KOK haben kardiovaskuläre Effekte und beeinflussen Hämosta-se sowie Fettund Kohtenhydrat-stoffwechsel. Liegen spezifische Risikofaktoren vor, können hormonale Kontrazeptiva die Gefahr kardiovaskulärer und hier besonders thromboembolischer Erkrankungen signifikant erhöhen. KOK sind mit einer signifikanten Zunahme invasiver Zer-vixkarzinome assoziiert, wobei hi…