Hodenhochstand hormonell bedingt
Grund, C.; · Deutsche Hebammen Zeitschrift, Hannover · 2011 · Heft 8 · S. 62 bis 64
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Ursache des Hodenhochstands ist vielschichtig. Eine intrauterine Störung der Hypothalamus-Hypophysen-Gona-denachse ist in den meisten Fällen zu sehen. Der Hypothalamus (Zwischenhirn) produziert Releasinghormone, die wiederum die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) stimulieren und die Go-nadotropine LH und FSH produzieren. Diese Sexualhormone stimulieren die Hormonproduktion im Hoden sowie die Keimzellreifung. Beginnend mit der zweiten Lebenswoche steigen beim männlichen Säugling die Serumkonzentrationen von LH, FSH und Testosteron. Sie erreichen zwischen der vierten und zehnten Lebens-woche das Maximum und fallen a…