Cannabis im Straßenverkehr
Keller, T.; · Österreichische Ärztezeitung, Wien · 2011 · Heft 8 · S. 26 bis 28
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einem Cannabinoid-positiven Urin-Schnelltest, der vielfach vom Exekutivbeamten vor Ort durchgeführt wird, folgt in der Regel die Übergabe des Verdächtigen an einen speziell geschulten Arzt, der nach erfolgter klinischer Untersuchung eine Blutabnahme beim Fahrzeuglenker durchführt. Die asservierten Blutproben (eine Nativblutprobe, eine Blutprobe mit Kaliumfluorid als Konservierungsmittel für Drogen) werden dann zusammen mit der zuvor erhobenen Urinprobe in dafür vorbereiteten Behältnissen einem forensisch-toxikologischen Labor zur Analyse auf Drogen und Medikamentenwirkstoffe übermittelt.