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„Mehr Medizinstudienplätze sind keine Lösung

Stüwe, H.; Hibbeler, B.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 8 · S. 1462 bis 1463

Dokument
127552
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Stüwe, H.; Hibbeler, B.;
Ausgabe
Heft 8 / 2011
Jahrgang 108
Seiten
1462 bis 1463
Erschienen: 2011-08-19 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

: Ich glaube nicht, dass wir einen absoluten Ärztemangel haben. Wir haben vielmehr ein Verteilungsproblem, also einen relativen Mangel. Die Arbeit in der hausärztlichen Versorgung auf dem Land empfinden viele Ärzte als unattraktiv. Aus Befragungen wissen wir, dass sich nur sieben Prozent der Absolventen überhaupt vorstellen können, als Landarzt zu arbeiten. Wie viele Studenten müsste man zusätzlich ausbilden, um die Lücke zu schließen? Nein, ich denke, man muss es schaffen, die ärztliche Arbeit attraktiver zu machen. Mehr Medizinstudienplätze sind keine Lösung flir den Ärztemangel in ländlichen Regionen.

Schlagworte

MEDIZIN BEDARFSPLANUNG AUSLAND BUNDESLÄNDER ELTERN ENTSCHEIDUNG DEUTSCHLAND ARBEIT STUDENTEN MEDIZINSTUDIUM UNIVERSITÄTEN ES ROLLE FORSCHUNG MENSCHEN SCHWEIZ