Mit teuren Pillen Geschäfte gemacht
Nink, K.; Coca, V.; · Gesundheit + Gesellschaft, Remagen · 2011 · Heft 9 · S. 17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2010 nur moderat um 1,6 Prozent gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf das GKV-Änderungsgesetz zurückzuführen. Seit August 2010 müssen Phar-mahersteller den Kassen auf alle Medikamente, für die es keine Festbeträge gibt, 16 Prozent Abschlag gewähren. Bis zu diesem Zeitpunkt lag der Herstellerabschlag bei sechs Prozent. Zugleich hat der Gesetzgeber die Arzneipreise bis Ende 2013 auf dem Stand vom 1. August 2009 eingefroren (Preismoratorium). Allein der erhöhte Herstellerabschlag führte 2010 zu einer Kostenersparnis von 450 Millionen…