PID als „pars pro toto?
Hinz, T.; · Neue Caritas, Freiburg · 2011 · Heft 1 · S. 29 bis 31
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
DIE ANTIKE Philosophie hat viele Wege zum Verständnis der Wirklichkeit vorbereitet. Ein Nebenzugang hat sich beispiels-weise in der rhetorischen Figur des „pars pro toto (lat. „ein Teil [steht] für das Ganze) geöffnet. Gemeint ist, dass ein Teil eines Zusammenhanges für eine gesamte Wirklichkeit stehen kann. Als Aristoteles nach einem sogenannten höch-sten Gut, der Vollkommenheit, forschte, bediente er sich unter anderem folgender „Pars-pro-toto-Schlussfo!gerung1: Alle Teile des Menschen haben eine Funktion (Arme, Beine, Bauch, Mund, Zähne...). Folglich muss der Mensch insgesamt eine Aufgabe haben, wie beispiels…