Behandlung potenzieller Organspender im Präfinalstadium
Schmidt, H. H.-J.; Roeder, N.; Rellensmann, G.; Prien, T.; Schöne-Seifert, B.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 1 · S. 1753 bis 1756
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei Intensivpatienten mit irreversiblen zerebralen Schäden und dem Verdacht auf eingetretenen oder drohenden Hirntod wird eine Hirn-toddiagnostik oft patientenzentriert angestrebt, um zu klären, ob eine Fortführung der Therapie über-haupt sinnvoll ist. Bei anderen Patienten würde man die Intensivmaßnahmen aufgrund ihres eigenen Willens abbrechen können, ohne dass sie vorher als hirntot diagnostiziert werden müssten - so liegt es in der Logik unserer inzwischen rechtlich und ethisch liberalisierten Praxis des Sterbenlassens.