Respekt und Fürsorglichkeit
Klinkhammer, G.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 1 · S. 1756 bis 1757
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Ehepaar S. verlor 2005 seinen damals 29-jährigen Sohn durch einen Verkehrsunfall. Die Tage um dieses Unglück bleiben ihnen für immer in Erinnerung. Nicht nur der Tod ihres Sohnes, sondern auch einige Gesprächssituationen im Krankenhaus schmerzten sehr. „Wir hätten uns insgesamt mehr Respekt und Fürsorglichkeit gewünscht. Die Bitte nach Organspende hätte nicht auf dem Flur formuliert werden müssen, ein abgetrenntes Zimmer, und nur ein Gesprächspartner, nicht eine ganze Reihe von Ärzten, wären besser gewesen. Wir hätten uns mehr Zeit zur Entscheidung gewünscht und vor allem einen Abschied nach der Entnahmeoper…