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Strukturelle Gewalt: Geräuschlos und statisch Von der Gefahr, sein eigenes Handeln dadurch zu rechtfertigen

Weiberg, A.; Weissenberger-Leduc, M.; · ProCare, Wien · 2011 · Heft 8 · S. 22 bis 28

Dokument
128662
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
ProCare, Wien
Autor:innen
Weiberg, A.; Weissenberger-Leduc, M.;
Ausgabe
Heft 8 / 2011
Jahrgang 16
Seiten
22 bis 28
Erschienen: 2011-08-01 00:00:00
ISSN
0949-7323
DOI

Zusammenfassung

Die vielfältigen Formen der personellen Gewalt haben zunächst zweierlei gemeinsam: Jedes Mal wird von einem bestimmten, wahrnehmbaren Akteur entweder eine bestimmte Handlung gesetzt oder eine bestimmte Handlung unterlassen. Und mit dieser Handlung oder Unterlassung des Akteurs bzw. der Akteure wird Gewalt auf eine bestimmte Person ausgeübt. Die Frage nach dem „Täter ist also klar beantwortbar, ebenso wie die konkrete Handlung oder Unterlassung klar beschrieben werden kann. Mit der strukturellen Gewalt kommen wir nun aber zu einer Form von Gewalt, die eine „Gewalt ohne einen Akteur ist.

Schlagworte

GERIATRIE GEWALT DEMENZ FRAU PFLEGEPERSONAL PERSONAL PATIENTEN WASSER PHILOSOPHIE MENSCHEN ZEIT SICHERHEIT ANGST PRIVATSPHÄRE ES LEBEN