Wndlich flüssig
Gesundheit + Gesellschaft, Remagen · 2011 · Heft 1 · S. 34 bis 39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ortstermin bei einem Kurs der Kasseler Stottertherapie im Berliner Stadtteil Schmockwitz. Montagmorgen, erster Tag. Die Therapeuten, die klinische Linguistin Marion Zielinski und der Logopäde Julian Trantel, sehen in viele skeptische Gesichter. Die acht Teilnehmer, sechs Männer und zwei Frauen, alle um die 20, stellen sich vor. Das Spektrum der Symp-tome ist breit. Korinna plaudert scheinbar unbefangen los. Oliver setzt an: „Ich bin der, dann schließt er die Augen und presst die Lippen zusammen, damit die nicht mehr zittern. Alle warten geduldig, bis er seinen Namen herausbekommt.