Intraduktale papillär-muzinöse Neoplasie desPankreas
Niedergethmann, M.; Saeger, H. D.; Post, S.; Grützmann, R.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 11 · S. 788 bis 794
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die präoperative Diagnosesicherung der IPMN ist häufig schwierig, insbesondere die Differenzialdiagnose von Hauptgang- („main duct, MD-) und Nebengang- („brauch duct, BD-) IPMN. Dies hat prognostische und therapeutische Konsequenzen, da MD-IPMN häufiger maligne sind. Aus IPMN-Adenomen können sich invasive Pankreaskarzinome entwickeln. Da bisher keine sicheren diagnostischen Kriterien bestehen, sollte allen Patienten mit einem MD-IPMN sowie einem großen BD-IPMN eine chirurgische Therapie empfohlen werden. Die partielle Pankreatektomie stellt bei negativen Schnitträndern die adäquate Therapie dar.