Von der Leinenauflage zum Hightech-Produkt
Schröder, G.; · Heilberufe · 2012 · Heft 1 · S. 4 bis 5
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Praxis wurden Wunden damals selten von Ärzten versorgt. Meist erfolgte die Behandlung durch Pflanzenund Heilkräuter-Kundige. Aus der Beobachtung, dass Pflanzen und Bäume bei Verletzungen Säfte bilden, die die betroffenen Stellen verschließen, benutzte man Pflanzensäfte zum Verschließen von Wunden: Extrakte aus Blättern, Rinden, Früchten oder Harzen wurden zu einem Brei zer-mahlen, der auf die Wunden aufgetragen wurde. Heute kennt man rund 300 verschiedene Wundheilmittel aus Pflanzen wie Johanniskraut, Scharfgarbe oder dem echten Beifuß. Abgedeckt wurden die Wunden mit Tüchern aus Leinen, das viel saugfähi…