Der freie Wille im Patientenverfügungsgesetz
Hoffstetter, H.; Schiller, C.; · Zeitschrift für Palliativmedizin, Stuttgart · 2012 · Heft 1 · S. 18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In seinem Urteil vom 25. 6. 2010 hat der 2. Senat für Strafsachen des Bundesgerichtshofes entschieden, dass der Abbruch lebensverlängernder Maßnahmen in Übereinstimmung mit einem entsprechend geäußerten Patientenwillen ebenso straflos ist, wie das bloße Unterlassen solcher Maßnahmen (2StR 454/09). Der Senat hatte dabei das Patientenverfügungsgesetz (BGBI. IS. 2286; unterwww. bgbl. de: 2009, Nr. 48) zu prüfen und war - wie selbstverständlich - von der gesetzlichen Grundlage und der Postulierung des in gesunden Tagen geäußerten Patientenwillens ausgegangen.