CareLit Fachartikel

Muße:Desertieren aus der Tempogesellschaft

Wißmann, P.; · demenz, Hannover · 2011 · Heft 11 · S. 33 bis 35

Dokument
130946
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
demenz, Hannover
Autor:innen
Wißmann, P.;
Ausgabe
Heft 11 / 2011
Jahrgang 3
Seiten
33 bis 35
Erschienen: 2011-11-01 00:00:00
ISSN
1868-1794
DOI

Zusammenfassung

Das Wort Muße, althochdeutsch „muoza, hatte ursprünglich eine sehr positive Bedeutung. Mit ihm verbunden waren Begriffe wie Ruhe, Genuss und Würde. Und auch das Verb „müssen hatte nicht die heutige Bedeutung, etwa wenn wir beklagen, dass wir arbeiten, zur Schule oder zu einem Termin müssen. „Muo-zan drückte vielmehr das Gegenteil aus: Ich messe mir Raum, Zeit, Gelegenheit und Kraft zu. Für unsere Vorfahren galt Muße als Verwirklichung des Anspruchs, sein Leben selber leben zu wollen. Ein vollkommenes Leben konnte es ohne Muße nicht geben. Muße, das galt als lustvoller, glücklicher und zu erstrebender Zustand. Di…

Schlagworte

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