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In falsches Fahrwasser geraten

Koch, M.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 1 · S. 16 bis 18

Dokument
131194
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Koch, M.;
Ausgabe
Heft 1 / 2012
Jahrgang 109
Seiten
16 bis 18
Erschienen: 2012-01-09 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Seit einiger Zeit hört man im-1 mer häufiger die Forderung nach einer „menschlichen Medizin. Das klingt zunächst ganz positiv. Wenn man aber dem Wortsinn nachhört, dann enthüllt sich die Tautologie, ja eigentlich die Absurdität des Begriffes: Medizin bedeutet doch implizit die Kunst, die Wissenschaft, die das Wohl des Menschen zum Ziel hat. Dass wir in letzter Zeit glauben, das Wort „menschlich davor setzen zu müssen, wenn wir ein umfassendes, dem Körper wie auch der Seele und dem psychosozialen Umfeld des Patienten gerecht werdendes Handeln meinen, sollte uns doch sehr nachdenklich stimmen.

Schlagworte

ZEIT MEDIZIN PATIENT BEZIEHUNG KUNST KRANKE PATIENTEN WISSENSCHAFT MENSCHEN LEBENSERWARTUNG HAND NORWEGEN SCHWEIZ FRANKREICH STIMME AUFMERKSAMKEIT