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Todesfälle bei Gurtfixierungen

Keil, W.; Schöpfer, J.; Berzianovich, A. M.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 1 · S. 27 bis 32

Dokument
131314
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Keil, W.; Schöpfer, J.; Berzianovich, A. M.;
Ausgabe
Heft 1 / 2012
Jahrgang 109
Seiten
27 bis 32
Erschienen: 2012-01-20 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Gurtfixierungen werden vor allem bei zu Pflegenden mit erhöhtem Sturzrisiko, motorischer Unruhe, agi-tiertem Verhalten sowie auch bei Selbstbeschädigungsabsichten und Suizidgefahr eingesetzt. Die Anwendung von freiheitsentziehenden Maß-nahmen (FEM), insbesondere das Anbringen von Gurten gegen den Willen der Betroffenen, ist ein schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte und damit eine spezielle Form von Gewalt. Nicht fachgerecht verwendete Gurtsysteme können Verletz-ungen unterschiedlicher Schweregrade, gelegentlich sogar den Tod der Fixierten zur Folge haben.

Schlagworte

TOD FIXIERUNG PFLEGEPERSONAL PATIENT BETREUUNG EINWILLIGUNG AINS VERHALTEN GEWALT PATIENTEN SUIZID ALTENPFLEGE GERIATRIE PSYCHIATRIE BANDAGEN GEHHILFEN