CareLit Fachartikel

Den Tod des gepflegten Angehörigen als Scheitern erleben

Wams, E. N.; · demenz, Hannover · 2012 · Heft 2 · S. 12 bis 13

Dokument
131517
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
demenz, Hannover
Autor:innen
Wams, E. N.;
Ausgabe
Heft 2 / 2012
Jahrgang 4
Seiten
12 bis 13
Erschienen: 2012-02-01 00:00:00
ISSN
1868-1794
DOI

Zusammenfassung

Im Gespräch mit Seelsorgern, Psychiatern und Angehörigen wird klar: Manchmal erleben Angehörige oder Freunde das Ster-ben eines Menschen mit Demenz als Scheitern. Zunächst einmal kann man dem nur mit Anteilnahme und Einfühlung begegnen und die Trauernden in ihrer Verzweiflung ernst nehmend begleiten. Bisweilen kommt dieses Gefühl des Scheiterns sofort im Moment des Sterbens auf. Es war kein Abschied mehr möglich. Es war kein Trost mehr möglich. Man bleibt geschockt zurück und schreit nachts vor Kummer in die Dunkelheit. Oder man erstarrt und verstummt, und kein Trost findet Eingang in die Seele. Die religiösen H…

Schlagworte

DEMENZ TOD STERBEN LEBEN ANGEHÖRIGE ZEIT FREUNDE MENSCHEN ES DUNKELHEIT KOMMUNIKATION KRANKHEIT WISSENSCHAFT ANGST AGGRESSION ELTERN