Ars moriendi
HOLDEREGGER, A.; STANIUL-STUCKY, K.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2012 · Heft 1 · S. 51 bis 63
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hinter der Bezeichnung ars moriendi stehen ursprünglich erbauliche spätmittelalterliche Schriften und Bilder zur Vorbereitung auf den Tod. Diese waren geprägt von normativen Vorstellungen vom Sterben in einem christlichen Kontext. Wollte man das ewige Leben erlangen, so galt es als unumgänglich, die als moralisch verstandene Herausforderung des Sterbens erfolgreich zu bestehen. Angesichts der gesellschaftlichen Wandlungsprozesse stellt sich die Frage nach der heutigen Gestalt der ars moriendi. Dieser Literaturbericht trägt wissenschaftliche Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen zum Thema des guten Sterbens…