Seelenpflanzen
Kropf, P.; · Naturheilpraxis mit Naturmedizin, München · 2012 · Heft 3 · S. 262 bis 264
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wenig genutzt in der Heilkunde, dafür aber umso mehr in der Brauindustrie, wird der Hopfen, Humulus lupulus, ein Hanfgewächs. Bereits bei Paracelsus wird er erwähnt, auch Hufeland und Lonicerus preisen seine Vorzüge. So schreibt letzterer, dass „Hopfen genützt treibt die Melancho-lei und Schwere des Geblüts aus dem Leib. Der Hopfen enthält neben den Bitterstoffen Humulon und Lupulon auch ätherische Öle, Harze, Bittersäuren, Gerbsäuren und Phytoöstrogene. Diese wurden entdeckt durch die Beobachtung, dass Hopfenpflückerinnen häufig Verschiebungen in ihrem monatlichen Zyklus hatten.