Fehlerhafte Behandlung einer Eileiterschwangerschaft
Rechtsdepesche, Köln · 2012 · Heft 3 · S. 81 bis 84
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Klägerin stellte sich am 20. November 1999 mit Unterbauchschmerzen in der Frauenklinik des beklagten Klinikums vor. Der durchgeführte Schwangerschaftstest war im Urin positiv. Rechnerisch befand sich die Klägerin in der 6+1 Schwanger-schaftswoche. In der Ultraschalluntersuchung war eine Fruchthöhle im Uterus nicht darstellbar. Am Folgetag stellte sie sich zu einer ambulanten Kontrolluntersuchung vor. Am 26. November wurde in dem Klinikum nach einer vaginal-sonografi-schen Untersuchung zunächst die Verdachtsdiagnose einer extrauterinen Schwangerschaft gestellt; gegebenenfalls sollte eine Bauchspiegelung erfol…