Präoperatives Management von Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom
Stasche, N.; Klinger, A.; Meinl, S.; Roggenbach, J.; Säur, P.; Walther, A.; Martin, E.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2012 · Heft 3 · S. 143 bis 149
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine knappe Mehrheit der teilnehmenden Ärzte versucht, Patienten mit einem OSAS präoperativ gezielt zu identifizieren. Allerdings verwendet die überwiegende Mehrheit hierzu lediglich ergänzende mündliche Fragen. Überraschenderweise veranlasst die Mehrzahl keine weitere Diagnostik. 65% der Befragten reicht ihre Anamneseerhebung für die vorläufige Diagnosestellung aus. 19% ziehen aus ihrer eigenen Befragung keinerlei Konsequenz. Trotz der Gefahr einer Atem-wegsobstuktion und Apnoe verwenden mehr als ein Viertel der Befragten weiterhin Benzodiazepine und Neuroleptika zur Prämedikation von Patienten mit OSAS.