Neuromonitoring in der Anästhesiologie
Wallenborn, J.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2012 · Heft 3 · S. 151 bis 165
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein Neuromonitoring in der Anästhesie kann zur Erfassung von medikamenten-induzierten Effekten auf das Zentralnerven-system (Hypnosetiefenbestimmung, Barbituratkoma) oder zur Überwachung der funktionalen Organintegrität (Ischämiedetek-tion in der Karotisund Skoliosechirurgie, Identifikation von Nerven und Überwachung ihrer Funktion) genutzt werden. Hypnosetiefenmonitore beruhen überwiegend auf einer prozessierten Auswertung des Elektroenzephalogramms mithilfe kom-plexer Algorithmen. Zur Überwachung von Nerven und Nervenbahnen werden überwiegend evozierte Potentiale eingesetzt.