Parteien gegen Priorisierung
Protschka, J.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 3 · S. 494
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Alle Parteien sprechen sich für die Sicherung einer flächendeckenden, wohnortnahen Versorgung aus. Im Detail fordert die SPD, die Bedarfsplanung zu regionalisieren. Die Zusammenarbeit zwischen ambulant und stationär beim Bereitschafts-dienst solle gefördert werden. Die Christdemokraten wollen die Kommunen stärker einbinden, um eine flächendeckende Versorgung zu sichern. Um Strukturfragen der medizinischen Versorgung zu beantworten, solle zudem ein Gremium einge-richtet werden, in dem Vertreter der Regierung, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Krankenkassen und der Krankenhaus-gesellschaft sitzen.