Misoprostol zur Geburtseinleitung
Hohlfeld, P.; Surbek, D.; Irion, O.; Hösli, E.; Drack, G.; Zimmermann, R.; · Hebamme.ch, Bern · 2012 · Heft 4 · S. 9 bis 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Obwohl in den meisten westlichen Ländern Misoprostol im Vergleich mit E2-Prostaglandinen aufgrund seiner besseren Wirksamkeit eines ähnlichen Risikoprofils und eines deutlich günstigeren Preises zwar das meist verwendete Einleitungs-medikament ist, ist es in Europa bislang kaum für die Anwendung zur Geburtseinleitung oder Atonietherapie offiziell registriert worden. Diese off-iabel-Anwendung erfordert deshalb eine korrekte Indikationsstellung, eine Aufklärungs-pflicht und eine engmaschige Überwachung von Mutter und Kind.