Leibliche Kommunikation, Krankheitserleben und Pflegehandeln
Moers, M.; · Pflege & Gesellschaft, Duisburg · 2012 · Heft 5 · S. 111 bis 119
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Leiblichkeit scheint eine keineswegs triviale Übung zu sein. Wenn Pflegestudierende in Seminaren zur Leibphänomenologie aufgefordert werden, Übungen zum eigenleiblichen Spüren zu machen, gilt es zunächst einmal zu klären, dass damit nicht der siehtund tastbare Körper gemeint ist, sondern das, was ich an mir selbst spüre: ein Gefühl der Enge, des Unwohlseins, vielleicht auch des Schmerzes, oder ein Gefühl der Entspannung, der Weite, des Angenehmen, der Stim-migkeit, das sich auch in freierer Atmung und dergleichen zeigt (zu leiblicher Begrifflichkeit siehe generell Uzarewicz…