Fatigue bei Multipler Sklerose -gemeinsames Endstreckensyndrom einer Dysfunktion im Bereich des Nucleus tuberomamillaris?
Hildebrandt, H.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2012 · Heft 4 · S. 117 bis 125
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fatigue ist eine häufige Folge von Multipler Sklerose. Die Ursachen, die zu Fatigue führen, sind bis heute nicht geklärt. In diesem Beitrag wird die These entwickelt, dass Fatigue zumindest teilweise ein Effekt mangelnder histaminerger Modulation des Gehirns sein könnte. Diese kann aus zwei Gründen zustande kommen: entweder durch Läsionen im Bereich des Hypothalamus und für ihn wesentlicher Verbindungsbahnen oder durch eine erhöhte Entzündungsaktivität, die funktionell ebenfalls zu einer verminderten Histaminausschüttung entsprechender Neurone in den Nucleus tuberomamillaris führt. Zum Beleg dieser These werden…