Wenn die Rollen neu verteilt werden
Klie, T.; · demenz, Hannover · 2012 · Heft 5 · S. 20 bis 22
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Rollenumkehr ist in der Psychologie und Soziologie ein Begriff für den Tausch von Rollen, also ein Tausch der Aufgaben und Funktionen in der Familie. Die Tochter übernimmt Rollenanteile der Mutter, die Ehepartnerin die ihres Mannes. Die Rollenumkehr ist ganz häufig mit einem fortschreitenden Verlauf der Demenz verbunden. Bestimmte Rollen können im Verlauf der Demenz oft nicht mehr aufrechterhalten werden. Ehepartnerin oder Kinder übernehmen „väterliche Aufgaben. Damit begrenzen sie meist auch den bisherigen Handlungsspielraum des Vaters. Möglich auch, dass die Ehefrau jetzt ihrem Mann dazwischenfunken muss.…