CareLit Fachartikel

Den Verfall des eigenen Vaters zu sehen - die wohl schrecklichste Erfahrung meines Lebens

Ganß, M.; · demenz, Hannover · 2012 · Heft 5 · S. 26 bis 28

Dokument
134052
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
demenz, Hannover
Autor:innen
Ganß, M.;
Ausgabe
Heft 5 / 2012
Jahrgang 4
Seiten
26 bis 28
Erschienen: 2012-05-01 00:00:00
ISSN
1868-1794
DOI

Zusammenfassung

Mein Verhältnis zum Funktionieren beispielsweise. Ich bin immer davon ausgegangen: Du bist nur was, wenn du etwas leistest. Diese Sichtweise ist nicht frei von väterlichem Einfluss. Nie hätte ich mir meinen Vater so vorstellen können. Er hat immer gesagt: „Ich glaube nicht, dass jemand, der nicht mehr weiß, wer seine nächsten Angehörigen sind, noch ein Mensch ist. Das glaube ich eben gar nicht. Es gibt auch ein Recht auf ein Nicht-mehr-Funktionieren. Viel-leicht ist es ein dummes alltägliches Bespiel. Standen früher beim Frühstücksbuffet zwei ältere Menschen vor mir und stritten, welche Wurstsorte sie nun nehmen…

Schlagworte

DEMENZ BEZIEHUNG STERBEN LEBEN BUCH RECHT WOHNUNG LEHRER DEPRESSION SPRACHE MENSCHEN ZEIT MÜTTER ARBEIT GEWISSEN KIND