Hingehörigkeit
HELLER, A.; HEIMERL, K.; WEGLEITNER, K.; · Praxis Palliative Care, Hannover · 2012 · Heft 6 · S. 20 bis 23
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Obwohl sich die meisten Menschen ein Sterben zu Hause wünschen, findet der Tod kaum noch in gemeinschaftlich geprägten sozialen Strukturen statt. Vielmehr wird er mit und in den Organisationen des Gesundheitssystems geplant und verwaltet. Palliative Care läuft entgegen den ursprünglichen Absichten seiner Protagonisten Gefahr, in das Fahrwasser des institu-tionalisierten Sterbens zu geraten. Erforderlich ist daher eine breitere gesellschaftsund gesundheitspolitische Auseinandersetzung, die auch neue Formen der gesellschaftlichen Aushandlung einschließt.