Kinder zeigen erhöhtes Infektionsrisiko unter Intensivtherapie
Brunner-Weinzierl, M. C.; · DIVI, Homburg · 2012 · Heft 6 · S. 64 bis 67
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neugeborene und Kleinkinder sind einem höheren Infektionsrisiko gegen Bakterien, Pilze und Viren ausgesetzt, denn sowohl ihre angeborenen als auch ihre adaptiven Immunantworten sind erst begrenzt verfügbar. Humorale Komponenten wie das Komplementsystem oder Antikörper sind stark reduziert oder mit geringer Diversität vorhanden. lgG2-Antikörper, die bekapselte Bakterien erkennen, werden sogar erst ab dem 2. Lebensjahr produziert. Die Lymphozyten des adaptiven Immunsystems haben noch kein effektives Gedächtnis gegen Pathogene generiert, das für eine schnelle Beseitigung von Pathogenen wichtig ist. So können sich v…