AUF EIN WORT MIT... Andreas Knuf zum Thema Recovery
Psych. Pflege heute, Stuttgart · 2012 · Heft 8 · S. 172 bis 173
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Recovery beendet das dichotome Denken von gesund und krank. Man akzeptiert, dass man nie weiß, wie es mit dem Einzelnen und seiner Erkrankung weitergeht, es gibt nur statistische Wahrscheinlichkeiten, keine individuelle und aussagefähige Prognose. Die Zukunft des Einzelnen ist offen. Laut Patricia Deegan, eine der namhaften Vertreterinnen der amerikanischen Recovery-Bewegung „beinhaltet Recovery eine Wandlung des Selbst, bei der einerseits die eigenen Grenzen akzeptiert werden und andererseits eine ganze Welt voller neuer Möglichkeiten entdeckt wird. Dies ist das Paradoxe an Recovery: Beim Akzeptieren dessen, wa…