Thromboseprophylaxe und Lungenembolie
Wetsch, W. A.; Böttiger, B. W.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2012 · Heft 7 · S. 422 bis 430
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Um die gebotenen Maßnahmen zur Thrombembolieprophylaxe patientenadaptiert gestalten zu können, ist eine Einschätzung des individuellen Thromboserisikos erforderlich. Zu den Basismaßnahmen, die für jeden Patienten gelten, kommen physikalische und ggf. medikamentöse Maßnahmen hinzu. Hier stehen neben den klassischen Heparinen (unfraktioniertes Heparin, niedermolekulare Heparine, Danapa-roid) und Kumarinen (Phenprocoumon, Warfarin) weitere Substanzen wie die Faktor Xa-Inhibitoren (Fondaparinux, Rivaroxaban) und direkte Thrombin-Inhibitoren (Desirudin, Argatroban, Dabigatran) zur Verfügung.