Von einer planlosen Überversorgung zur sektorübergreifenden Versorgungsplanung?
FAUST, H.-G.; SCHÖNBACH, K.-H.; · Gesundheits- und Sozialpolitik, Baden-Baden · 2012 · Heft 1 · S. 8 bis 15
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Allein aufgrund der demographischen Entwicklung wird eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung in Deutschland nur noch sektorübergreifend und nach einem neuen Verständnis teamorientierter und interdisziplinärer Arbeitsteilung sicherzustellen sein. Für Doppelstrukturen fehlt allein schon das Personal. Und Sickerverluste an Sektorgrenzen sowie Kooperationsund Substitutionsverbote werden künftig unbezahlbar. Von daher müssen die ambulante „Bedarfsplanung und die stationäre „Krankenhausplanung auf neue Grundlagen gestellt und verbunden werden. Die Fragen sind mit dem Versorgungsstrukturgesetz (VStG) aufgegriffen…