Apparative Zusatzverfahren bei der Hirntoddiagnostik
Müller-Forell, W.; Giese, A.; Wagner, W.; Gartenschläger, M.; Beyer, C.; Reuland, A.; Kerz, T.; Thömke, F.; Reuland, K.; Boor, S.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 9 · S. 624 bis 630
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Rahmen dieser Studie wurde bei 14 % ein diskordanter apparativer Befund festgestellt, der die Interpretation eines erfahrenen Untersuchers bedurfte. Insbesondere die Perfusionsverfahren können bei großen Schädeldachdefekten, Schädelfrakturen oder Liquorableitungen fajschpositive Befunde liefern. In diesen Fällen sollten elektrophysiologische Verfahren oder die erneute klinische Untersuchung im Verlauf bevorzugt werden. Die CT-A ist ein neueres Verfahren, das mit hoher Zuverlässigkeit den zerebralen Zirkulationsstillstand nachweisen kann und sollte daher in den deutschen Richtlinien zur Hirntoddiagnostik aufge…