Fragen versetzen in Angst und entmutigen
Gronemeyer, R.; · demenz, Hannover · 2009 · Heft 1 · S. 10 bis 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wir gehen gewohnheitsmäßig von der Annahme aus, dass Menschen mit Demenz infolge ihrer Hirnschädi-gungen größtenteils Unsinn reden, dass sie nicht über sich entscheiden können, dass andere ihr Leben in die Hand nehmen müssen. Kluge und sensible Menschen haben inzwischen herausgefunden, dass es keineswegs unmöglich ist, mit denen, die als dement diagnostiziert werden, in Verbindung zu treten. Natürlich haben Menschen mit Demenz gute und schlechte Tage - wie wir angeblich Gesunden ja auch. Aber die Schwierigkeit besteht woht auch darin, dass wir unsere eigene Sprache haben, die wir an den Betroffenen durchexerzier…