In Kontakt mit Frau Schuster
Wirtz, M.; · demenz, Hannover · 2009 · Heft 1 · S. 2 bis 4
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Frau Schuster ist Anfang sechzig und wohnt in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. Mit ihr leben dort fünf weitere Frauen. Die Pflegekräfte, die dort arbeiten, empfinden das Weinen als Belastung. Sie können nicht immer gleich zu Frau Schuster: Frau Schuster weint dann weiter und heftiger; dies kann sich bis zu einem Weinkrampf steigern. Aufgrund ihrer Wortfindungsstörungen kann sie oft nicht sagen, was ihr fehlt. Ihr nicht helfen zu können, empfinden die Mitarbeiter als sehr belastend. Oft haben sie das Weinen noch im Ohr, wenn sie nach Hause fahren. Sie nehmen es dann mit.