Mit Verhalten umgehen, statt Psychopharmaka
GANß, M.; · demenz, Hannover · 2009 · Heft 3 · S. 16 bis 19
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine volle Kaffeetasse fliegt in hohem Bogen durch den Tagesraum, verfehlt knapp Frau Wagner, landet laut scheppernd auf den Fliesen und verteilt sich als Kaffee-Scherben-Gemisch bis an die Wand. Dorothee Wagner geht weiterhin gelassen neben mir durch den Tagesraum, während sich eine Betreuungskraft liebevoll der werfenden Frau zuwendet. Es ist wohl mein irritierter Gesichtsausdruck, der die Präsidentin der Sozialgenossenschaft „Haus Sonnenschein in Meran erzählen lässt: „Recht hat sie! Sie ist einfach stinksauer auf mich, weil ich gestern mit ihr auf Gericht war, um eine Sachwalterschaft einzurichten. Sie hat d…