Leitlinie Tauchunfall
Warninghoff-W., V.; Meyne, K.; Knessl, P.; Huhn, W.; Förster, W.; Hartig, F.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2012 · Heft 1 · S. 562 bis 567
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Tauchunfall im Sinne dieser Leitlinie wird auch als „Dekompressions-Unfall, „Decompression Illness, „Decompres-sion Incident, „Decompression Injury oder „DG bezeichnet. Er wird hervorgerufen durch Abfall des Umgebungsdruckes und ist gekennzeichnet durch die Bildung freier Gasblasen in Blut und Geweben. Abhängig vom Entstehungsmechanismus können „Dekompressions-krankheit („Decompression Sickness [DCS]) und „arterielle Gasembolie („Ar-terial Gas Embolism [AGE]) unterschieden werden. Klinisch sind DCS und AGE oft nicht differenzierbar. Wichtige Differentialdiagnosen sind das Baro-trauma des Innenohres (Ruptur d…