Mehr Tempo für die DMP
Jan van Lente, E.; Willenborg, P.; · G+G, Gesundheit und Gesellschaft, Remagen · 2012 · Heft 1 · S. 4 bis 5
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Was heute Versorgungsrealität ist, war vor zehn Jahren noch alles andere als selbstverständlich: Der Hausarzt als Koordinator der Behandlung chronisch Kranker, die Vereinbarung von individuellen Therapiezielen mit den Patienten, die konsequente Orientierung der Behandlung an der evidenzbasierten Medizin. Mit dem Begriff „Disease-Management-Programme (DMP) hielten Neuerungen Einzug, denen viele Ärzte zunächst mit Skepsis begegneten. Von „Staatsmedizin war die Rede, und Vertreter der Ärzteschaft beklagten die überbordende Bürokratie der Papierdokumentation.