CareLit Fachartikel

Überflüssige Notwendigkeiten

Wams, E. N.; · demenz, Hannover · 2010 · Heft 7 · S. 2 bis 3

Dokument
138212
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
demenz, Hannover
Autor:innen
Wams, E. N.;
Ausgabe
Heft 7 / 2010
Jahrgang 2
Seiten
2 bis 3
Erschienen: 2010-07-01 00:00:00
ISSN
1868-1794
DOI

Zusammenfassung

Es geschieht oft, ohne dass es mir bewusst wird: Plötzlich bin ich nicht mehr die Partnerin, der Partner, die Tochter oder der Sohn, die Schwester oder der Bruder, sondern die Pflegerin beziehungsweise der Pfleger der mir nahe stehenden Person mit Demenz. Irgendetwas hat sich zwischen uns verändert - manchmal nur vorübergehend, manchmal auf Dauer. Die Atmosphäre ist plötzlich anders geworden, ich agiere distanzierter, ich reagiere dominant, ich fange an zu pädagogisieren. Und die zu pflegende Person antwortet darauf verstört, abwehrend, sogar aggressiv oder apathisch und verstummt oder versteinert nach und nach.

Schlagworte

DEMENZ BEZIEHUNG KIND ANGEHÖRIGE PFLEGE GEWALT MENSCHEN ES ATMOSPHÄRE SICHERHEIT TRANQUILIZER ROLLE ELTERN WAHRNEHMUNG ZEIT LIEBE