Ablehnung eines Sachverständigen wegen Befangenheit
Oeben, M.; · MedizinProdukte Recht, Frankfurt · 2012 · Heft 12 · S. 119 bis 124
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im vorliegenden Verfahren verlangt der Kläger Schadensersatz von der Beklagten, die Hüftprothesen vertreibt. Der Kläger behauptet, aufgrund einer Fehlkonstruktion des implantierten Hüftgelenks sei es zu einem Metallabrieb gekommen und die Schaftund Prothesenlockerung sei Folge dieses Abriebs. Gegen die Beklagte sind wegen gleichartiger Sachver-halte weitere Verfahren beim Landgericht Freiburg anhängig, in denen ebenfalls Dr. K. zum Sachverständigen bestellt wurde. In zwei weiteren Verfahren wurde der Sachverständige ebenfalls abgelehnt und nach Zurückweisung des Ablehnungsgesuchs sofortige Beschwerde eingelegt.